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Update Oktober 2007 :

Nach der verlängerten Sommerpause nun endlich mal wieder ein Update ;-)    In meinen Becken hat sich nicht viel Neues ereignet.

Ich habe einen "Nachruf" auf meinen an der Seuche verstorbenen ca. 30 Jahre alten Platydoras costatus "Dorni" eingefügt , der hier anzuklicken ist :

NACHRUF AUF DORNI

Die beiden Arowanas aus Kolumbien hatten dauernd Streit untereinander , was dazu geführt hat , daß der kleinere so stark von dem größeren unterdrückt wurde , daß er kaum noch zum Fressen kam und in seiner Entwicklung zurück blieb.- In ein anderes Becken konnte ich ihn aus Platzmangel nicht umsetzen . - So habe ich ihn dann wieder abgegeben . - Der mir verbliebene Arowana entwickelt sich prächtig und ist inzwischen auf 28 cm herangewachsen. - Siehe ein aktuelles Bild unten . - Ich finde , er sieht meinem an der Seuche verendeten O. ferrerai sehr ähnlich , besonders weil er auch rosafarbene After-Schwanz- und Rücken-Flossen hat. - Im Unterschied zu den Jungfischen sehen sich erwachsene O.bicirrhosum und O. ferreirai tatsächlich sehr ähnlich. - Die Silber-Arowanas aus Kolumbien haben dabei mehr Rotanteile als Spezies aus Brasilien oder Peru .

Meine 6 Pracht-Kopfsteher sind weiterhin täglich am Balzen , ohne daß es bisher zu Nachwuchs gekommen ist .- Ich habe allerdings auch nicht "nachgeholfen" mit Griffen in die Trickkiste , behalte mir das aber für die Zukunft vor ;-)

Juni 2007 :

Nach dem schmerzlichen Verlust meines seltenen roten Arowana infolge der unbekannten Seuche habe ich mich sehr nach einem neuen Arowana gesehnt.- Mir war klar , daß es nahezu unmöglich sein würde , ein so schönes Tier wiederzubeschaffen... Halbwüchsige Osteoglossum ferreirai sind ausserdem sehr teuer ( ca. 300 - 400 EUR). - So habe ich mir dann als Kompromiß zwei 20 cm und 17 cm große Osteoglossum bicirrhosum ( Silber Arowana ) besorgt. - Es handelt sich um Importe aus Kolumbien , die etwas farbiger sind , als etwa solche aus Brasilien oder Peru. - Die "Kolumbianer" haben rosa getönte unpaare Flossen und eine rosa Maserung zwischen den großen Schuppen an den Flanken. - Gute Fotos sind mir noch nicht gelungen , diese werde ich gelegentlich nachreichen. - Die beiden "Halbstarken" vertragen sich , abgesehen von kleinen Plänkeleien , bisher ganz gut .

Bei den Prachtkopfstehern (Anostomus anostomus) habe ich großes Glück gehabt : Die 6 Tiere aus Guyana sind nicht nur in hervorragender Kondition und Größe , sondern auch bereits am Balzen ! - Es sind wahrscheinlich 2 Männchen und 4 Weibchen. - Die Männchen sind etwas kleiner und schlanker , und insgesamt farbiger (siehe das hier veröffentlichte Bild eines meiner Männchen). - Die Weibchen sind vergleichsweise dick und rund wie eine Zigarre , also voll mit Laich , und farblich deutlich blasser. - Bei Erregung färben sich alle Tiere fast schwarz , d.h. die Melanophoren (schwarzen Pigmentzellen) dehnen sich so stark aus , daß die goldgelben Streifen kaum mehr sichtbar sind. - Die größten Weibchen sind dominant und stark territorial. - Gebalzt wird in der Gruppe , indem die Flanken eng aneinandergeschmiegt werden und dabei heftig mit dem ganzen Körper gerüttelt wird. - Die Schwanzflossen zittern dabei sehr hochfrequent. - Zwischendurch wird das Balzritual durch gegenseitiges "torpedoschnelles" Jagen und Treiben jeweils kurz unterbrochen . - Danach kommen dann andere Gruppenmitglieder zum Zuge , so daß sich offenbar alle Weibchen mit den beiden vorhandenen Männchen im ständigen Wechsel paaren . - Dadurch wird der gesamte Gen-Pool der Gruppe optimal gemischt und rekombiniert , was sicherlich evolutionsbiologisch von großem Vorteil ist . - Das Ganze geschieht in allen Wasserregionen , bevorzugt aber in Bodennähe im Schutz von Wurzeln und Steinen. - Ob schon Laich abgegeben wurde oder bisher alles nur "Vorspiel" war , kann ich nicht beurteilen. - Alles geschieht so blitzschnell , daß ein Großteil des Geschehens dem menschlichen Auge verborgen bleibt . - In Zukunft werde ich mal eine Kamera installieren , die dann vielleicht mehr Details aufzeichnen kann . - Da die Tiere bisher in Gesellschaft vieler potentieller Laichräuber leben , hätte ohnehin kaum Überlebenschance für Laich und evtl. geschlüpfte Larven bestanden . - Das will ich aber ändern : Ich plane die Einrichtung eines Artbeckens nur für die Prachtkopfsteher. - Meines Wissens sind Anostomus anostomus bisher noch nie in einem Aquarium nachgezüchtet worden , jedenfalls gibt es weder in der Literatur noch im Internet entsprechende Zuchtberichte , stattdessen allerlei Spekulationen . - Alle Prachtkopfsteher ( und Anostomus ternetzi ??) die in unseren Aquarien schwimmen sind deshalb immer Wildfänge , Anostomus anostomus meist aus Guyana (Anostomus ternetzi aus Brasilien oder Peru). - Bis heute ist so gut wie nichts an gesicherten Fakten über die Fortpflanzung dieser faszinierenden Fische bekannt .

Ich will ja nicht zu viel Optimismus verbreiten : aber es wäre schon eine kleine Sensation , wenn es mir etwa gelingen sollte , weltweit erstmals Anostomus anostomus im Aquarium zu vermehren . - Ich meine , es ist jedenfalls ein lohnendes Ziel , diesen Tieren ihre Geheimnisse zu entlocken . - Ob ich erfolgreich damit sein werde , steht allerdings noch in den Sternen... Ich habe da keine Illusionen und bin eher skeptisch , denn an der Nachzucht von Prachtkopfstehern haben sich bestimmt weltweit schon viele vergeblich versucht , darunter sicherlich auch die Profis in Südost-Asien , die ein kommerzielles Interesse haben dürften , diese bei Aquarianern in der ganzen Welt begehrten Salmler im großen Stil nachzuzüchten ... Es reizt mich allerdings schon sehr , den "Knackpunkt" bei den Schwierigkeiten der Nachzucht von Prachtkopfstehern herauszufinden und zu überwinden ... Aber wenn es auch wahrscheinlich nicht klappen wird mit der Nachzucht , so habe ich allemal meine Freude an der Beobachtung des faszinierenden Balzverhaltens dieser temperamentvollen exotischen Schönheiten aus Südamerika .

April 2007 :

Nachdem es keine weiteren Todesfälle bei meinem alten Fischbestand mehr gegeben hat , die Seuche also wohl "besiegt" ist , habe ich neuen Mut gefaßt und mir wunderschöne mittelgroße Salmler angeschafft : 6 Prachtkopfsteher ( Anostomus anostomus ) aus Guyana und 3 Semaprochilodus taeniurus ( Nachtsalmler ) aus Brasilien schwimmen jetzt zunächst noch im Quarantäne - Becken.

Alle sind putzmunter und fressen sofort Spirulina-Flockenfutter und weiße Mückenlarven sowie Artemia mit Begeisterung ! - Auch TK-Blattspinat wird gierig gefressen . Bei den Prachtkopfstehern haben sich zwei ca. 15 cm große Tiere fast schwarz gefärbt und verteidigen jeweils ein Territorium mit großer Aggressivität gegen ihre ca. 13 cm großen Artgenossen . - Letztere sind wesentlich heller gefärbt ( evtl. Weibchen ? )

Die Semaprochilodus machen Schabebewegungen mit ihren breiten Lippen auf dem Glasboden des Beckens , ganz so als wollten sie "Algenaufwuchs" (der natürlich nicht vorhanden ist ) abschaben - sicher ein Hinweis darauf , daß diese Tiere in der Natur Aufwuchsfresser sind. - Woher der Name "Nachtsalmler" stammt , kann ich nicht so recht nachvollziehen , denn bei mir sind die Tiere tagsüber sehr aktiv . - Semaprochilodus taeniurus werden in der Natur bis zu 30 cm groß. - Anostomus anostomus dagegen nur max. 20 cm . - Ich bin gespannt , wie die Neuen sich nach der Quarantäne mit meinen anderen Pflanzenfressern , vor allem den Uarus und den "Pacus" vertragen werden ...

März 2007 :

Die Fischseuche hat inzwischen alle Neuankömmlinge dahingerafft. - Auch die Tierärzte konnten nicht zweifelsfrei den (oder die?) hochansteckenden Erreger identifizieren. Die Krankheitssymptome weisen eine gewisse Ähnlichkeit mit der hochinfektiösen ERM (Enteric-Red-Mouth-Disease = Rotmaulseuche ) verursacht durch Bakterien der Species Yersinia auf. - Der Importeur streitet jegliches Verschulden ab. - Der Groß- und Einzelhändler hat sich allerdings fair gezeigt und den Kaufpreis erstattet (und als "Trostpflaster" für meine Verluste mir noch ein Messerfisch-Weibchen spendiert).

Die schlimmste schlechte Nachricht ist aber , daß trotz aller möglichen Quarantäne - und Desinfektions-Maßnahmen die Seuche sich auch auf eines meiner alten Becken übertragen hat . - Dadurch habe ich meinen wertvollen , weil seltenen , roten Arowana und meinen 26 Jahre alten Kumpel "Dorni" (Streifen-Dornwels) verloren , was mich sehr schmerzt. - Glück im Unglück ist es , daß die Seuche wenigstens von meinen anderen Becken ferngehalten werden konnte . - Weitere Fischverluste hat es nicht gegeben. - Cichliden , L-Welse und Großsalmler , sowie mein "Archie" (Weißstirn-Messerfisch) scheinen gegen die Erreger immun zu sein. - Trotzdem behandle ich alle vorbeugend mit Medikamenten .

Wenn ich ganz sicher sein kann , daß die Seuche mit Medikamenten und Desinfektionsmitteln niedergekämpft ist und es keine weiteren Todesfälle mehr gibt , plane ich (ganz "Stehaufmännchen") die Wiederanschaffung eines Arowana und vielleicht auch Jaguarwelse . - Ich werde darüber dann berichten ...

Februar 2007 :

Katastrophenalarm !!!

Inzwischen habe ich , wie angekündigt , 6 Jaguarwelse ( und zusätzlich 3 Weißstirn-Messerfische , sowie einige L-Welse ) zugesandt bekommen. - Leider sind die Fische krank ! - Um ein Übergreifen der Seuche auf meinen wertvollen alten Fischbestand zu verhindern , habe ich konsequente Quarantänemaßnahmen durchgeführt . - Die genaue Diagnose ist noch ungewiss. - Vorsorglich behandle ich mit Antibiotika und auch gegen Parasiten. - Dennoch konnte ich nicht verhindern , daß die meisten Neuankömmlinge inzwischen verendet sind , weil die bisher unbekannten Erreger außergewöhnlich infektiös sind. - Die Fische stammen von einem großen deutschen Importeur , dessen Namen ich aber aus rechtlichen Gründen nicht nennen werde. - Wer näheres erfahren möchte , kann sich per Email an mich wenden , anonyme Anfragen werden aber nicht beantwortet.

Dezember 2006 :

Vor ca. 9 Jahren hatte ich mal ein Pärchen Jaguarwelse ( Liosomadoras oncinus ) gepflegt , die an den Folgen gegenseitiger Verletzung und anschließender bakteriellen Infektion eingegangen waren. - Von diesen Fischen bin ich nach wie vor so fasziniert , daß ich mir immer gewünscht habe , es erneut zu versuchen sie zu pflegen und evtl. sogar zur Nachzucht zu bringen. - Jaguarwelse sind meines Wissens bis heute noch nie in Gefangenschaft erfolgreich nachgezüchtet worden. - Mein Paar war nämlich sexuell sehr aktiv , das Weibchen war "hochschwanger" und hatte einen Bauch so groß wie ein Tennisball. Das etwas kleinere Männchen war beim lautstarken ( Grunzen ) nächtlichen Sex ( die Tiere sind ausschließlich nachtaktiv ) ziemlich aggressiv und nicht gerade zärtlich , sodaß das Weibchen eines Morgens schwer verletzt und mit dem Bauch nach oben auf der Wasseroberfläche trieb. - Das war dann leider der Anfang vom Ende ...

Jetzt habe ich nach langer Zeit bei einem Importeur frisch aus Brasilien importierte 8-10 cm lange Jaguarwelse entdeckt (die "Oncas" werden bis zu max. 25 cm groß) und werde die Tiere in ca. 2 Wochen erhalten , sobald sie die Quarantäne hoffentlich gut überstanden haben :) dann werde ich hier weiter berichten. - Ich glaube , das wird ein spannendes Abenteuer , denn Jaguarwelse sind wild und bildschön , und bergen bis heute noch viele Geheimnisse...

September 2006 :

Irgendwie muß mich wohl der Teufel geritten haben,als ich mir einen lange gehegten Traum erfüllte und mir "Rote Pacu" Wildfänge ( Piaractus brachypomus = Pirapatinga ) besorgt habe. - Siehe Anmerkung z. Nomenklatur - Diese Tiere werden im Amazonas-Habitat immerhin über 60 cm groß ! - Mein Pärchen ist allerdings erst 12 - 15 cm, wird aber bei der Gefräßigkeit sehr schnell heranwachsen. Die beiden schwimmen jetzt zusammen mit meinem roten Arowana ( Osteoglossum spec. aff. ferreirai ), sowie einer Gruppe Keilfleck-Buntbarsche (Uaru amphiacanthoides) und diversen Welsen sowie Weißstirn-Messerfisch (Apteronotus albifrons) in einem 980 l - Becken , welches voraussichtlich bald zu klein sein wird...

Pirapatingas sind nahe verwandt mit den Piranhas und sehen als Jungfische auf den ersten Blick auch zum Verwechseln ähnlich aus wie rote Piranhas ( Pygocentrus nattereri ). Im Alter werden die roten Farbtöne leider etwas verblassen. - Es gibt noch mindestens eine weitere herbivore Riesensalmler-Art , den "Schwarzen Pacu" ( Colossoma macropomum = Tambaqui ), der häufig in großen Schau-Aquarien von Zoos zu sehen ist , aber nicht so farbenprächtig daherschwimmt. Tambaquis werden in der Natur über 1 Meter lang und sind bei den Einheimischen beliebte Speisefische. - Bei der Betrachtung der Zähne meiner Pirapatingas wird schnell klar, daß es sich um Pflanzenfresser handelt, die mit ihren stumpfen massiven "Beißern" und den Piranha-typischen kraftvollen Kiefern sogar harte Samen und Nüsse knacken können, aber vor allem viel Grünzeug , wie Salat und Früchte brauchen. Um Proteinmangel vorzubeugen, füttere ich aber auch Bachflohkrebse und gefriergetrocknete, mit Multivitaminen behandelte Garnelen.- Die Fische danken es infolge der natürlichen Carotinoide in der Nahrung mit faszinierender Farbenpracht und "wildem" Verhalten. So geraten die Pirapatingas ähnlich Ihren fleischfressenden Vettern oftmals in einen regelrechten Freßrausch.- Auf diese Weise kommt in meinem Amazonas-Biotop-Aquarium echte Abenteuerstimmung auf, wenn so manche unerfahrene Besucher vor den vermeintlichen gruseligen "beißwütigen Piranhas" am liebsten die Flucht ergreifen wollen   ;-))

Hypselecara temporalis

Februar 2006 :

5 kleine Smaragd-Buntbarsch-Wildfänge (Hypselecara temporalis) sind inzwischen bei mir eingezogen! Sie haben eine Grösse von nur 5 bis 8 cm , sind demnach ca. 3 Monate alt. Importiert wurden sie aus der peruanischen Urwaldmetropole Iquitos. Nach kurzer Quarantäne schwimmen sie mittlerweile putzmunter in einem eigenen 180 Liter Aufzuchtbecken und fressen vor allem Mückenlarven und Granulatfutter, welches auf der Wasseroberfläche schwimmt. In der Natur ernähren sie sich vor allem von Anfluginsekten, weshalb sie auch stets schräg nach oben gerichtet im Wasser stehen und lauern, um ja kein "Fluginsekt" zu verpassen. Smaragdbuntbarsche werden bis zu 30 cm gross. Man findet sie gelegentlich sogar als Speisefische auf dem Fischmarkt von Iquitos. Sie leben vorwiegend im Weisswasser Amazoniens und sind dort weit verbreitet, so z.B. auch im brasilianischen Rio Branco, dem grössten Weisswasserzufluss zum Rio Negro. Meiner Meinung nach sind sie farblich mit zu den schönsten Cichliden Amazoniens zu zählen. Faszinierend ist die Kombination von metallisch schimmerndem "Smaragd-Grün" des Rückens und der Flanken und einem "Bordeaux-Rot" der Kehle, der Bauchunterseite und der unpaaren Flossen. Je nach Stimmung zeigen die Tiere ein auffällig unterschiedliches Farbmuster mit mehr oder weniger Schwarzanteilen. Der dunkle Mittelfleck und Schwanzfleck sind immer sichtbar. Die Augen sind intensiv rot. Die Jungfische sind untereinander recht aggressiv und haben eine feste Rangordnung ausgefochten. Sie beginnen auch bereits jetzt territorial kleine Reviere zu verteidigen. Bei alten Männchen wird sich ein imposanter Stirnwulst bilden, die Weibchen bleiben etwas kleiner. - Ich glaube, dass ich mit diesen herrlichen Fischen noch so manche Überraschung erleben werde. Es macht jedenfalls riesig Spass, die Kleinen grosszuziehen.

Update November 2006 :

Inzwischen ist ein dreiviertel Jahr vergangen,die Hypselecara sind auf ca. 20-22 cm herangewachsen und ein Pärchen hat auf einem flachen Stein abgelaicht.- Bitte keine Anfragen mehr nach Nachzuchten - das gilt auch für die Diskus- und Uaru-Nachzuchten. Alle Jungfische sind bereits privat abgegeben worden. - Wenn es neue Jungfische abzugeben gibt, werde ich das hier vermelden.

 

Über ein feedback via  M A I L würde ich mich sehr freuen.

© 2007 * by Joachim A. Koenecke